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Glaukom = grüner star

Glaukom = grüner star

Glaukom = grüner star

Das Glaukom, auch Grüner Star genannt, ist ein Oberbegriff für Erkrankungen des Auges, bei denen es zu einer Beschädigung des Sehnervs kommt. In der Vergangenheit hatte das Auge im Endstadium dieser Krankheit eine grünliche Farbe, daher der Name Grüner Star (Glaukom).  Zum Glück ist dieser Zustand heute kaum noch anzutreffen. Die häufigste Ursache für diese Erkrankung und auch die medizinisch am besten kontrollierbare Ursache ist ein hoher Augeninnendruck. Es gibt jedoch auch Glaukome mit normalem oder niedrigem Augeninnendruck.

Risikofaktoren für die Entwicklung eines Glaukoms sind neben einem hohen Augendruck eine positive Familienanamnese, Kurzsichtigkeit, aber auch Weitsichtigkeit, Entzündungen, Tumore, Augenverletzungen und postoperative Zustände. Zu den Systemerkrankungen gehören Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen, Gefäßerkrankungen, die Einnahme bestimmter Medikamente, z. B. Steroide, Antidepressiva, das Rauchen. Das Glaukom ist eine Krankheit, die alle Altersgruppen betrifft. Bei einem angeborenen Glaukom wird das Kind bereits mit dieser Augenkrankheit geboren. Eine andere Form des Glaukoms wiederum tritt mit zunehmendem Alter der Patienten häufiger auf. Nach dem 40. Lebensjahr sind etwa 1 % der Bevölkerung betroffen, mit 70 Jahren sogar mehr als 4 % der Bevölkerung. Nach dem Grauen Star ist das Glaukom die zweithäufigste Augenkrankheit der Welt, die zur Erblindung führt, aber in diesem Fall ist sie irreversibel. Sie kann sich über mehrere Jahre im Auge entwickeln, ohne dass Symptome auftreten, und je später sie behandelt wird, desto komplizierter und weniger erfolgversprechend ist die Behandlung. Die beste Vorbeugung sind regelmäßige Untersuchungen beim Augenarzt.

Glaukom - Normal sehen

Normale Sicht

Glaukom

Sicht mit Glaukom

 


Formen des Grünen Stars 

Man unterscheidet verschiedene Formen des Glaukoms. Lassen Sie uns einige von ihnen erläutern.

  • Primäres Offenwinkelglaukom. Diese Form des Glaukoms ist die am weitesten verbreitete, hat aber zunächst keine nennenswerten Symptome, und oft bemerkt der Patient das Problem erst, wenn ein großer Teil der Sehnerven abgestorben ist und es zu erheblichen Veränderungen im Gesichtsfeld kommt.
  • Engwinkelglaukom bzw. Winkelblockglaukom. Dieser Typ tritt häufiger bei weitsichtigen Augen auf, bei denen die anatomischen Verhältnisse im Auge sehr beengt sind. Die Manifestation wird als Glaukomanfall bezeichnet - verbunden mit starken Kopfschmerzen, insbesondere im Bereich des Auges, aufgrund eines plötzlichen Anstiegs des Augeninnendrucks. Er geht mit einer Rötung des Auges, verschwommenem Sehen, Übelkeit oder Erbrechen einher und erfordert die sofortige Einschaltung eines Augenarztes.
  • Kongenitales Glaukom. Es handelt sich um ein angeborenes Glaukom, bei dem das betroffene Auge des Kindes vergrößert ist, weil das Auge des Kindes verformbar ist und sich durch den hohen Augendruck vergrößert.  Sie ist lichtempfindlich, tränt und die Hornhaut ist grau getrübt. Das Kind ist weinerlich.
  • Sekundärglaukom. Es wird durch eine bekannte, identifizierbare Ursache verursacht, wie z. B. Augenverletzungen, Tumore, Medikamenteneinnahme, Diabetes, Gefäß- und andere Systemerkrankungen.

Symptome des Grünen Stars

Viele Formen des Glaukoms haben zunächst keine spezifischen Warnzeichen. Die Patienten bemerken die Symptome oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Krankheit, wenn Teile des Sehnervs bereits irreversibel geschädigt sind. Da die Sehkraft aufgrund eines Glaukoms nicht wiederhergestellt werden kann, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wichtig, die nicht nur die Messung des Augendrucks, sondern beispielsweise auch die Untersuchung der Abflusswege, die Prüfung des Gesichtsfelds und die Untersuchung des Sehnervs umfassen.  Wird das Glaukom in einem frühen Stadium diagnostiziert, lässt sich der Sehkraftverlust deutlich verlangsamen, in manchen Fällen sogar aufhalten.

Die häufigsten Symptome des Glaukoms sind, je nach Art und Stadium, folgende:
 
  • Unschärfe oder Einschränkung des Gesichtsfeldes
  • Verlust des räumlichen Sehens
  • Glaukomanfall - plötzlicher Verlust des Sehvermögens
  • verschwommenes Sehen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Kopfschmerzen, insbesondere im Bereich der Augen
  • Übelkeit
  • Verlust der Sehschärfe in fortgeschrittenen Stadien der Krankheit

Risikofaktoren für ein Glaukom

Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören:

  • Vererbung
  • Kurzsichtigkeit
  • Entzündungen, Augenverletzungen, Operationen
  • Rauchen
  • schwankender oder sehr niedriger Blutdruck
  • Durchblutungsprobleme an den Gliedmaßen
  • Allgemeinerkrankungen - Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Einnahme bestimmter Medikamente, z. B. Kortikosteroide, Antidepressiva

Behandlung des Grünen Stars

Eine vollständige Heilung des Glaukoms ist nicht möglich, aber sein Fortschreiten kann bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung verlangsamt oder stabilisiert werden. Derzeit wird das Glaukom auf verschiedene Weise behandelt. Ziel ist es, den Augeninnendruck auf Werte zu senken, bei denen keine Schädigung des Sehnervs auftritt, und mögliche Risikofaktoren zu beeinflussen.

Konservative Behandlung des Glaukoms

In der ersten Stufe wird das Glaukom mit Augentropfen oder Medikamenten zur Senkung des Augendrucks behandelt.

Laserchirurgie nach der SLT-Methode (selektive Lasertrabekuloplastik)

Bei Versagen oder Unmöglichkeit einer konservativen Behandlung im Falle eines unbedeutenden Anstiegs des Augeninnendrucks ist eine Laseroperation möglich. Sie findet unter örtlicher Betäubung statt, und der Arzt fokussiert die Laserstrahlen auf ein spezifisches Gewebe in den Abflusswegen des Auges, damit die Augenflüssigkeit besser abfließen kann und der Druck im Auge verringert wird. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und ist nahezu schmerzfrei. Komplikationen sind seltener als bei der herkömmlichen chirurgischen Behandlung. Mehr über die Methode SLT.

Chirurgische Behandlung

Die konventionelle Glaukomchirurgie wird eingesetzt, wenn andere Möglichkeiten versagen oder wenn das Glaukom in einem sehr fortgeschrittenen Stadium oder bei jungen Patienten festgestellt wird. Die Operation wird meist unter örtlicher Betäubung durchgeführt und beinhaltet meist die Schaffung einer künstlichen Verbindung zwischen dem Augeninneren und dem subkonjunktivalen Raum, in den die Augenflüssigkeit kontinuierlich abfließen kann.

MUDr. Ivo Ďurkovič, MPH: „Die Laserchirurgie und insbesondere eine Operation sind die letzten Möglichkeiten bei einer Glaukombehandlung. Sie werden nur dann eingesetzt, wenn die medikamentöse Behandlung erfolglos ist oder der Patient Schwierigkeiten bei ihrer Einnahme hat. Sollte die Krankheit jedoch erst später entdeckt werden, wird eine sofortige Operation empfohlen, damit sich die Krankheit nicht rasch verschlimmert.“

Ein unbehandeltes Glaukom führt zur Erblindung. Daher ist es wichtig, die Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt nicht zu vernachlässigen, insbesondere bei Patienten über 40 Jahren. Nur ein Augenarzt kann das Problem frühzeitig diagnostizieren und eine Behandlung vorschlagen.

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